Fahrlehrer – Traumjob mit Zukunft

Verkehrsregeln, die Berechnung von Bremswegen oder die Funktionsweise eines Viertaktmotors – das sind Stärken und Kompetenzen, die wohl die meisten von uns mit dem Beruf des Fahrlehrers verbinden würden. Fragt man allerdings jemanden vom Fach, stehen ganz andere Dinge im Vordergrund: 

Flexibilität, Kontaktfreudigkeit und Einfühlungsvermögen sind die Fähigkeiten, die in der Fahrschul-Branche am meisten gebraucht werden. Denn die Aufgabe eines Fahrlehrers ist nicht, den Schülern einfach nur Wissen einzutrichtern, sondern sie zu guten, sicheren Fahrern zu machen. Und dazu gehört noch weit mehr als die fachliche Kompetenz.

Fahrlehrer ist ein sozialer Beruf mit großer Verantwortung. Ein Fahrschüler kann die theoretische Prüfung fehlerfrei bestehen und auch praktisch bei den Fahrstunden alles richtig machen – ob er das Gelernte allein am Steuer dann wirklich umsetzt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Besonders junge Menschen testen gern ihre Grenzen aust und nehmen es mit Vorschriften dabei nicht immer ganz genau. Um den Schülern wirklich bewusst zu machen, dass sie durch falsches Verhalten im Straßenverkehr ihr eigenes und das Leben anderer zerstören können, ist ein gutes Verhältnis zum Schüler ganz wichtig. Fahrlehrer/innen müssen den richtigen Ton treffen – und genug Sympathie erwecken, um als Vorbild akzeptiert zu werden.

Fächer wie Pädagogik und Verkehrsverhalten sind daher, neben Technik, Recht oder praktischem Fahren, wichtiger Bestandteil der fünfmonatigen Ausbildung an der Fahrlehrerfachschule. Danach folgen mindestens viereinhalb Monate Praktikum. Eine detaillierte Übersicht des Ablaufs finden Sie hier!

 

Auszubildende müssen mindestens 22 Jahre alt sein, mehrere Jahre Fahrpraxis nachweisen können und die Fahrerlaubnis der Klassen A, BE und CE besitzen. Mehr Informationen über die Anforderungen an zukünftige Fahrlehrer/innen erhälten Sie hier!

Doch damit nicht genug. Regelmäßige mehrtägige Weiterbildungen sind gesetzlich vorgeschrieben. So bleiben Fahrlehrer/innen in punkto Verkehrsrecht oder Umweltschutz, vor allem aber auch Unterrichtsgestaltung, immer auf dem Laufenden.

 

Sie möchten Ihre Karriere als Fahrlehrer/in starten?

Um in Ihre Zukunft als Fahrlehrer/in starten zu können, ist folgendes zu tun:

  • Suchen Sie sich eine Ausbildungsstätte (Fahrlehrerfachschule) innerhalb derer Sie den theoretischen Teil Ihrer Ausbildung absolvieren möchten. Eine Übersicht finden Sie hier.
  • Suchen Sie sich eine Ausbildungsfahrschule innerhalb derer Sie Ihr Praktikum absolvieren können. Hier findest finden Sie offene Praktikumsstellen, sowie hier eine Liste deutschlandweiter Ausbildungsfahrschulen. 

Machen Sie jetzt den ersten Schritt und starten Sie in Ihre Fahrlehrer Karriere!

 

Was kostet die Fahrlehrerausbildung?

Die Kosten für die Ausbildung belaufen sich auf ungefähr 6.000 – 7.000 Euro. Allerdings kann der Meister-Bafög für die Ausbildung beantragt werden.

Weitere Informationen zu den Kosten der Fahrlehrerausbildung finden Sie hier!